Theatergruppe Lauben

Hinter den Kulissen

waren im Spieljahr 2016 wiederum viele fleißigen Hände am werkeln. Ohne diese fleißigen Hände, die für das Publikum nicht zu sehen sind, wäre es nicht möglich, so ein Theaterstück wie »Ab in den Container« auf die Bühne zu bringen. Der Hinterhof eines Supermarktes in einer Stadt – kein einfaches Bild. Wo bringen wir eine Stadt her?

Alois Königsberger ging mit seiner Kamera auf Motivsuche in Kempten und schon hatten wir einen schönen Straßenzug. Nun brauchten wir einen Container. Ein Original-Container war zu klein, ein anderer war zu groß und zu schwer. Es gab nur eine Möglichkeit: Wir müssen selbst einen bauen.

Unser Bühnenbauer Werner Greither verbrachte so manche Stunde seiner Freizeit auf der Bühne um Container, Mauern und Häuser zu bauen, immer mit einer guten Idee im Hinterkopf. Natürlich wurde er unterstützt von den Mitgliedern der Theatergruppe. Das i-Tüpfelchen des Bühnenbildes waren natürlich die Graffiti, die unsere Lara Scheifele geschaffen hat.

Ohne Licht bleibt es auf der Bühne dunkel und ohne Ton versteht man nichts. Dass beides nicht passiert, da für sorgt unser Stefan Schmölzer. Sollte es im Stück mal blitzen und donnern müssen, ist er auch dafür zuständig.

Nachdem unsere Maskenbildnerin Johanna Regending wegen Anflug des Storches ausfiel, waren wir sehr erleichtert, dass Christa Wiedemann sich bereit erklärte nochmals den Schminkkasten zu öffnen. Sie wurde tatkräftig unterstützt von Martina Albrecht, der Frau unseres Vorstandes.

Die Frisuren unserer Spieler wurden wieder von unserer bewährten Frisörmeisterin Hilde Haug-Greither kreiert und verwirklicht. Außerdem sorgt sie immer mit einem Brotzeitbrett in der Pause für das leibliche Wohl der Spieler. Es soll ja keiner einen Schwächeanfall erleiden.

Erstmals wurde Evelyn Hartmann-Lunenberg in den Untergrund geschickt. Das Soufflieren sei eine interessante Erfahrung gewesen und erfordere große Konzentration, meinte sie. Nickerchen am Arbeitsplatz, das geht hier gar nicht.

Spielleiterin Annemarie Regending atmete hörbar auf als sie das Theaterstück 2016 gefunden hatte. Rollenbesetzung, Entwurf des Bühnenbildes wollen danach auch gut durchdacht sein. Und im September beginnt sie, die Arbeit mit den Spielern. Es macht Freude, die Szenen zu erarbeiten, auch wenn die Nerven manchmal blank liegen. Geduld und Ruhe sind hier angesagt.

Die Begrüßung unserer Zuschauer ist sehr wichtig. Das Publikum soll gut eingestimmt werden, aber es soll auch nicht zuviel vom Geschehen verraten werden. Mit viel Humor hat Erika Kröner das wieder erreicht. Bei unserer Benefizveranstaltung wurde sie unterstützt von Rita Fischer, die auch die Kontakte zu den Behindertengruppen und Heimen hält.

Hinter den freundlichen Telefonstimmen beim Kartenvorverkauf steckten 2016 Susanne Cors, Cornelia Leuterer und Peter Piekenbrock. Selbst unser Vorstand Richard Albrecht ließ es sich nicht nehmen, eine Woche das Telefon zu übernehmen. Die Abendkasse und das Platzanweisen wurden abwechselnd von Mitgliedern der Theatergruppe übernommen. Und zum Schluss, wenn die Bühne abgebaut ist, wenn die Kulissen wieder verräumt sind, dann kommt die Putztruppe und vollendet das Werk.

Das Theater 2017 kann kommen, wir freuen uns darauf.

Pfeil nach oben © 2017 Theatergruppe Lauben - letzte Aktualisierung: 05.11.2017